Die Ich-Sucht

Die Ich-Sucht

… ein paar Worte, z. B.  ein Druckwerk aus dem österreichischem Nachrichtenmagazin Profil Nr. 9/2013 unter dem Titel: Die Ich-Sucht – wie der Narzissmus zur Überlebenstechnik des Einzelnen wurde und die Gesellschaft gefährdet.

Siehe, http://www.profil.at/home/lasst-353214

Des Artikels weiters folgend mit einem kleinen Panoptikum

Fürsorge, Achtsamkeit, Erziehung, Bildung, Wertschätzung sind wichtige Präventionsvermittler. In diesem Sinne autonomes Handeln gegen das „Ichling-Syndrom“.

The Narcissism Epidemic ist ernst zu nehmendes Störungsbild quer durch die Welt. Siegeszug der Werte Individualbewusstsein und Selbstdarstellung fokussiert über dem kollektiven Mantra zur narzisstischen Persönlichkeitsstörung und ist somit nach dem Burn-out die zweite allgemeine Krankheit – eine milde Neigung zur Selbstbespiegelung und -bewunderung ist kein Narzissmus und kann keinen sozialen Nebenschaden nach sich ziehen.

Illustration von Vilhelm Pedersen (1820 – 1859) , Des Kaisers neue Kleider

Der Mangel an der heutigen Zeit ist, dass die Verschlechterung teils von einem hohen Niveau ausgeht und langsam geschieht. Unseren wünschen nach Anerkennung, Sicherheit und Orientierung wird keine Anlauffläche mehr geboten.

Revue die Lieder aus der Pop-Ära (Jugendkultur), die Botschaft auf gut Deutsch: Hol dir, was dir guttut, lebe dein Leben und pfeif auf die Sitten!

Gegenwort: Herzensbildung! – siehe oben.

Anmerkung zum Absatz „Der Mangel an der heutigen Zeit“:
So gern auch aus gewissen Begründungen rechtens gezürnt wird (bspw., O-Ton aus dem Alltag: Es wird nur mehr umherkommandiert!), so verbleibt auch einen Schritt zurückstehen und der Gesamtbetrachtung (Europa) wie Friedenserhaltung, Ernährungswohlstand, relative Gesundheit, Alterssicherung in Augenscheins Aufmerksamkeit zu geben.

Gehört die Ich-Sucht zur Dummheit?

Hinweis weiters: „Deutschlandradio Kultur“ mit dem Titel, Kulturgeschichte der Dummheit.

Aufgabe der Psychologie ist nunmehr die Ursache der Entwicklung von Narzissmus herauszufinden und zurückzusetzen.

  • Für den „Studierenden“ könnten Bücher, etwa von Otto F. Kernberg mit Untertitel „Der nahezu unbehandelbare narzisstische Patient“ eine Hilfestellung sein …
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… und vielleicht Bedacht vor dem Zuviel, zu sehr, Zugross.

Nächstes einspannen: Person, die in abgeschwächter Form unsinnige Gedanken, Vorstellungen hat, ist ein sogenannter Spinner →

Jahr 2015