Gottesbeziehung gegensätzlich Menschenbeziehung

Bild, spirit111

Demut

– warum Demut? – weil Beispiels die Unterscheidung zwischen Spirituellen und Weltlichen zu unterscheiden ist.

De̱·mut
Substantiv [die]
die Bereitschaft, etwas als Gegebenheit hinzunehmen, nicht darüber zu klagen und sich selbst als eher unwichtig zu betrachten.
„etwas in Demut ertragen“

  • Demut im Sinn (spirituell): Gottergebenheit, Hinnahmebereitschaft, Schicksalsergebenheit.
  • Demut im Leben: Abgeklärtheit, Gelassenheit, Gemütsruhe, Besonnenheit, Reife.

Ruben Zimmermann
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Die Gottesliebe ist unerotische Liebe, Gottesbeziehung und geschlechtliche Liebesbeziehungen können nicht verglichen oder gar analogisiert werden.

1.) Von der Erotik zur Mystik: Gottesliebe ist leidenschaftlich!
2.) Von der Mystik zur Erotik: Gottesliebe regelt Leidenschaften!

2.3./S.706 Abgrenzungen: Gottesverhältnis „ist nicht“ Geschlechterbeziehung, ff.

  • §1, 1.1. „Die Ausgangslage: Der Hiatus* zwischen Eros und Agape“ ff./Zitat S. 5
  • 2.5./S. 18 Die biographische Grenze: Mahnung zur Vorsicht.
  • §13/S.683 Die Interferenz von Mann-Frau Beziehung und Gottesverhältnis in bildlicher Rede ff. S. 696
    * Hiatus: Lücke, Vokalzusammenstoß.

Die Seele ist nur für Gott –
das so genannt, Herz, ist für den Menschen.

Die Seele und das Herz sind voneinander zu unterscheiden. Der Geist des Herzens ist die Seele (die Seele im Herzen). In der Seele ist kein Platz anderes Herzens oder Seele, anders das Herz zu Herz einander liebender, aber die Seele verifiziert für sich allein mit Gott. Die Floskeln: Seelenverwandt, der Seele miteinander Gutes tun usw., sind bestenfalls musisch zu verstehen, daher richtiger mit Vokabel Eigenart, Charakter, Wesensart, wesensverwandt oder Ähnliches zu benennen … weil mit den Worten wie deren Sinngehalt erreicht man das Sein und man weiß auch noch, wo haltzumachen ist.

Gewinne Gelassenheit

Der Papst beruft sich hierbei auf die Erzählung eines argentinischen Autors. Der Hauptcharakter des Werks blickt darin auf sein Leben und stellt fest, dass er im Lauf des Lebens immer gelassener geworden ist. „Er sagt, dass er in seiner Jugend ein Fluss voller Steine war, die er mit sich schleppte. Als Erwachsener war er ein fließendes Gewässer. Im Alter floss er immer noch, aber langsam wie das Wasser in einem See …“
Glücks-Gebote, Papst Franziskus

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Jahr 2017